Die deutsche Nacht in London: Verena Schott wird Weltmeister und Europarekord für Gina Böttcher

13.09.2019

Drei Weltmeistertitel, zwei Europarekorde und zwei Rekorde für Weltmeisterschaften brachten das deutsche Team zum Strahlen.

Der Donnerstagabend im Londoner Aquatic Center sollte ein ganz besonderer werden. Und das wurde er! Drei Weltmeistertitel, zwei Europarekorde und zwei Rekorde für Weltmeisterschaften brachten das deutsche Team zum Strahlen.

Nach Silber über 100m Brust am ersten Tag wollte Verena Schott (BPRSV) unbedingt noch einmal aufs Podium. Als Europarekordhalterin über 100m Rücken (S4) ging sie als Weltranglistenerste 2019 in das Finale über 100m Rücken. Bisher war nur die Chinesin bei den Paralympics 2016 in Rio schneller, als Schotts derzeitige Bestzeit. Bei 75m lagen alle vier Favoritinnen noch auf einer Linie. Doch in einem fulminanten Endspurt gelang es Schott sich vor die drei Konkurrentinnen zu schieben und mit neuem Championships Rekord und Europarekord zu Gold zu schwimmen. Mit insgesamt zwei von vier deutschen Medaillen für das Sportland Brandenburg ein Achtungszeichen.

Spannend machte es auch Gina Böttcher (SC Potsdam) Noch im Vorlauf hatte Gina ihren eigenen Europarekord über 50m Schmetterling (S4) knapp verpasst, doch es hatte gereicht. Sie hatte sich für das Finale in der nächsthöheren Startklasse S5 qualifiziert, da in ihrer Startklasse die 50m Schmetterling nicht zum paralympischen Programm für Tokio 2020 zählen. Im Finale gab es allen Grund zum Strahlen. Gina unterbot ihre eigene Bestmarke von Juni um knapp eine Sekunde und stellte damit einen neuen Europarekord in der Startklasse S4 auf und landete insgesamt auf Rang sieben. Gleichzeitig knackte sie mit ihrer Zeit auch den Championships Rekord für Weltmeisterschaften, da noch nie eine Schwimmerin ihrer Startklasse bei Weltmeisterschaften schneller schwamm. Im anschließenden 50m Rückenfinale (S4) belegte Gina den achten Platz.

Nach dem sich Peggy Sonntag (BPRSV) am Vormittag zunächst über 50m Schmetterling als Achtplatzierte fürs Finale qualifiziert hatte, erhielt sie mittags die Nachricht, dass sie, nach einer zurückgenommenen Disqualifikation, nur noch Ersatzschwimmerin für das Finale ist. Damit konnte sie sich aber voll auf das anstehende Finale über 200m Lagen konzentrieren. Hier lag sie bei der letzten Wende noch deutlich auf Bestzeitkurs, verpasste diese aber im Anschlag knapp. Doch mit dem achten Platz und der knapp verpassten Bestzeit konnte sie nach zwei Wochen Krankheit im Vorfeld der WM trotzdem sehr zufrieden sein.

Bildnachweis: © Hentschelmedia

 
 

Kontakt

BPRSV e.V.
Straße der Jugend 33
03050 Cottbus

0355 2909469

E-Mail schreiben

Der Brandenburgische Präventions- und Rehabilitationssportverein e.V. istMitglied im Freiburger Kreis.

Freiburger Kreis

Folgen / Teilen

 
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unseren Datenschutzinformationen